Gemeinsame Datengrundlage erarbeitet
Sitzung des Kraftwerksforums bringt Klarheit zu Zahlen / Schadstoff-belastung bleibt bei einem Ausbau gleich
Dietzenbach, den 11. Juni 2007. Bei der heutigen Sitzung des Kraftwerkforums diskutierten Akteure aus der Region die Themen Schadstoffemissionen und das Engagement von E.ON bei regenerativen Energien. Die nächste Sitzung des Kraftwerksforums findet am 04. Juli 2007 statt.
Klarheit zur Datengrundlage: Missverständnisse bei den Daten, die in den formalen Verfahren entstanden sind, konnten ausgeräumt werden. Die Teilnehmer stellen fest, dass keine Differenzen bei den Daten zu Schadstoffen sowohl hinsichtlich der genehmigten Werte als auch der Ist-Daten bestehen.
Kein Anstieg der Schadstoffbelastung trotz Ausbau: E.ON hat in seinen Informationen zugesagt, dass die Schadstoffbelastung für die Region im Falle eines Ausbaus gleich bleibt. E.ON verpflichtet sich bei den Schadstoffen unterhalb des Durchschnittes der Ist-Daten der Jahre 1996-2006 zu bleiben. Beispiel Schwefeloxid: Im Durchschnitt der Jahre 1996-2006 wurden 1.219 Tonnen pro Jahr ausgestoßen. Nach der Selbstverpflichtung wird dieser Wert auch mit dem neuen Block 6 nicht überschritten. Der CO2-Ausstoß steigt von 5 auf 8 Millionen Tonnen, sinkt jedoch bezogen auf die Kilowattstunde um 20 Prozent.
Regenerative Energie weiter auf der Tagesordnung: Einige Teilnehmer kritisierten den CO2-Ausstoß des Kraftwerks heute und nach einem Ausbau. Dieses Thema wird auch in den weiteren Sitzungen des Forums diskutiert.
Austausch über den Zweck des Forums: Die Teilnehmer diskutierten den Zweck des Kraftwerksforums. Dabei ging es um die Frage, ob nur Informationen ausgetauscht werden sollen oder ob strittige Punkte wirklich verhandelt werden können. Dieser Punkt wird in der nächsten Sitzung im Rahmen der Einrichtung einer Geschäftsordnung diskutiert.