Brennstoffe

Im Fokus: Der Brennstoff. Das neue Kraftwerk soll ein Steinkohlekraftwerk werden. Die Kritiker des Neubaus schlagen andere Varianten vor, zum Beispiel ein Gaskraftwerk oder regenerative Energien. Jede Form der Stromerzeugung hat ihre Vor- und Nachteile. Die Mitglieder im Kraftwerksforum haben die Argumente zu diesem Thema ausgetauscht. 

Viel CO2 durch Steinkohle. „Steinkohleverbrennung bläst viel CO2 und Schadstoffe in die Luft. Das muss nicht sein“, behaupten die Kritiker. Sie fordern den Bau eines Gaskraftwerks, das weniger Emissionen verursacht. Noch besser sei es, den Strom aus regenerativen Energiequellen herzustellen.

Steinkohle ist Favorit. „Versorgungssicherheit ist uns wichtig. Deshalb setzen wir auf Steinkohle“, so E.ON Kraftwerke. Unter Versorgungssicherheit fasst der Konzern mehrere Aspekte zusammen: 1. Das Steinkohlevorkommen sei weltweit noch lange nicht erschöpft. 2. Steinkohle sei unabhängig von politischen Entwicklungen. 3. Verglichen mit Gas sei die Anlieferung sicher. Außerdem biete sich der Standort für ein Kohlekraftwerk an, denn die nötige Infrastruktur sei bereits vorhanden. Die Kohle werde mit dem Schiff direkt zum Kraftwerkshafen transportiert, oder mit der Bahn direkt auf das Gelände gefahren.

Die Arbeit des Forums. Das Forum hat sich zu Vor- und Nachteilen verschiedener Brennstoffe ausgetauscht. E.ON Kraftwerke hält an Steinkohle fest, auch wenn Ausbaukritiker die Wirtschaftlichkeit dieses Brennstoffes bezweifeln. Der Konzern hat dem Forum seine Pläne offen gelegt und seine Klimastrategie für die Zukunft vorgestellt. Sie zielt darauf, den CO2 - Ausstoß bis ins Jahr 2030 um 50% zu senken. Die Teilnehmer im Forum beraten außerdem, wie E.ON Kraftwerke regenerative Energien in der Region fördern und wie gemeinsam Energie eingespart werden kann.