CO2
Mitmischen beim Klimaschutz. Die Kritiker des Ausbaus halten den CO2 -Ausstoß des Kraftwerks für zu hoch. Sie fordern ein starkes Bewusstsein für den Klimaschutz. Denn: CO2 beeinflusst die Gesundheit der Bürger in der Region nicht direkt - aber es verändert das Klima. E.ON Kraftwerke sieht sich mit dem Neubau auf dem richtigen Weg. Diese Standpunkte diskutieren die Mitglieder im Forum.
Mehr CO2 in der Luft. „Mit dem Neubau des Kraftwerks verdoppelt sich der CO2-Ausstoß.“ Das ist der Standpunkt der Kritiker. Damit verschärfe E.ON Kraftwerke den Klimawandel. Als großer Energiekonzern solle E.ON Kraftwerke Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen und den CO2 -Ausstoß eindämmen, anstatt ihn zu erhöhen.
Weniger CO2 pro Kilowattstunde. „Das neue Kraftwerk arbeitet effizienter und ist deshalb umweltfreundlicher als das bisherige“, argumentiert E.ON Kraftwerke. Pro Kilowattstunde Strom spare der neue Kraftwerksblock 20% CO2 -Emissionen ein. Mit Blick auf den Klimaschutz zeige das Unternehmen deshalb Verantwortung. Durch die gesteigerte Effizienz würden ältere, weniger effiziente Blöcke in Deutschland vom Netz genommen. Unterm Strich erzeuge E.ON Kraftwerke somit zwar höhere Emissionen am Standort, deutschlandweit reduziere sich aber der CO2 -Ausstoß.
Die Arbeit des Forums. Das Forum hat Klarheit geschaffen: Ja, der CO2 -Ausstoß in Großkrotzenburg steigt mit dem Neubau des Kraftwerks, weil dieses mehr Strom produzieren soll als heute. Hier sind die Mitglieder aber nicht stehen geblieben. Gibt es Maßnahmen, um den erhöhten CO2 -Ausstoß auszugleichen? Was kann E.ON Kraftwerke zur Energieeffizienz der Region beitragen? Kann der Konzern zum Beispiel regenerative Energien in der Region fördern? Das Forum arbeitet weiter, um Antworten auf diese Fragen zu finden.